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In den vergangenen Monaten haben Online-Betrüger verstärkt versucht, mit Phishing-Attacken an Daten von Bankkunden zu kommen. Datenschützer beobachten dabei eine immer bessere Qualität der gefälschten Banken-Mails.

 

Ob unerwünschte Werbemails, Computerviren oder Phishing-Angriffe auf Bankkonten: Kriminelle Attacken aus dem Internet treten häufig in Wellen auf, die über Monate hinweg anhalten können, so die Erfahrung von Internetexperten. Seit einiger Zeit scheint eine neue Welle an so genannten Phishing-Angriffen über Deutschlands Bankkunden hinwegzurollen, berichtet der Online-Branchendienst für Internetsicherheit „IT SecCity“ ( Link: http://www.itseccity.de/?url=/content/virenwarnung/statistiken/110414_vir_sta_eleven.html ). In den ersten Monaten des laufenden Jahres sei eine deutliche Zunahme an Phishing-Mails zu verzeichnen, so der aktuelle Report des Branchendienstes. Vor allem Kunden der Postbank, der Santander-Bank und des Online-Bezahldienstes Paypal seien betroffen gewesen.

Der Begriff „Phishing“ setzt sich aus den englischen Wörtern „Passwort“ und „fishing“ zusammen und drückt damit genau das aus, was Online-Betrüger versuchen: nämlich mit gefälschten Banken-Mails bei arglosen Bankkunden Passwörter und Zugangsdaten abzufischen. Häufig wird eine angeblich von der Hausbank abgesandte Mail verschickt, in der die Empfänger aufgefordert werden, auf einen Internet-Link zu klicken und dort für eine angebliche Aktualisierung ihres Kontos Kontonummer, Passwort und Transaktionsnummern für Überweisungen einzugeben.

Während vor einiger Zeit die Fälschungen häufig noch recht plump waren und auffällige Rechtschreibfehler oder stümperhaft nachgebaute Banken-Websites den Schwindel schnell offenkundig machten, ist das Qualitätsniveau der gefälschten Mails und Phishing-Websites mittlerweile deutlich gestiegen. Nicht nur optisch werden manche Banken-Websites täuschend ähnlich nachgebaut. Auch die Adresszeile im Browser wird manchmal so manipuliert, dass das Opfer nach dem Anklicken des in der E-Mail genannten Links den Eindruck hat, auf der echten Website der Bank gelandet zu sein.

Wer nicht riskieren will, einer gefälschten Banken-Mail auf den Leim zu gehen und Betrügern damit den Zugriff auf sein Online-Konto zu ermöglichen, sollte auf die bewährte Strategie des Ignorierens setzen. Das bedeutet: Auch wenn die E-Mail noch so echt aussieht, sollten auf gar keinen Fall irgendwelche Links angeklickt oder Anhänge geöffnet werden – die maximale Sicherheit bietet allein das sofortige Löschen. Die Wahrscheinlichkeit, dass dabei versehentlich eine wichtige E-Mail der Hausbank ebenfalls in den Papierkorb wandert, ist verschwindend gering. Weil sich die Banken der Phishing-Gefahr bewusst sein, schicken sie wichtige Benachrichtigungen an ihre Online-Kunden nicht per Mail, sondern entweder auf traditionelle Weise mit der Post oder in Form einer persönlichen Nachricht, die beim Einloggen ins Online-Banking erscheint.

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