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Jahr für Jahr verzeichnet der Tag des Bank- und Kapitalmarktrechts eine steigende Resonanz: Zur diesjährigen Veranstaltung, die am 20. und 21. November im Sofitel Bayerpost in München stattfand, hatten sich 550 Kolleginnen und Kollegen angemeldet – innerhalb kürzester Zeit war die Tagung ausgebucht. Die Mischung aus praxisnahen Vorträgen und der Möglichkeit des kollegialen Austauschs machte auch in diesem Jahr die Veranstaltung zum Top-Event im Bank- und Kapitalmarktrecht.

Wie schon im Vorjahr konnten auch diesmal mit zwei BGH-Richtern und einem Richter am Landgericht hochkarätige Vertreter der Judikative begrüßt werden. Wolfgang Schlick, Vizepräsident des BGH und Vorsitzenter Richter des III. Zivilsenats zeigte einen Überblick über die jüngsten Entscheidungen, die das Kapitalmarktrecht berührten. Erstmals mit dem Titelzusatz „a.D." trat Ulrich Wiechers auf, der bis Ende Oktober dem XI. Zivilsenat des BGH vorstand und damit die Entwicklung der Bankenrechtsprechung über Jahre hinweg prägend mitbegleitet hat. Auch er führte die Teilnehmer durch die aktuellen Entscheidungen seines Senats. Als dritter Vertreter der Gerichtsbarkeit setzte Lars Iffländer, Richter am Landgericht Frankfurt am Main, mit seinem Referat zur Drittwiderklage den Schlusspunkt der Tagung am Freitag nachmittag.

Dazu präsentierten die Veranstalter kompetente Fachreferenten, die aus ihren jeweiligen Spezialgebieten Einblicke in die juristische Praxis des Bank- und Kapitalmarktrechts gaben:

  • Rechtsanwalt Dr. Timo Gansel, Prof. Dr. Mathias Habersack von der Ludwig-Maximilians-Universität und Rechtsanwältin Karen Halfbrodt erläuterten die verschiedenen Facetten des derzeitigen Dauerbrenners „Fehlerhafte Widerrufsbeleherungen bei Immobilienkrediten" Sicht des Verbrauchers, der Wissenschaft und der Banken.
  • Rechtsanwältin Sigrid Laves vom Sparkassenverband Niedersachsen zeigte die Auswirkungen der jüngsten BGH-Entscheidungen auf die Entwicklung der AGB von Banken und Sparkassen.
  • Rechtsanwalt Peter Hahn aus Hamburg gab einen Überblick über die aktuelle Lage bei Schiffsfonds.
  • Prof. Dr. Petra Buck-Heeb von der Leibniz-Universität in Hannover und Prof. Dr. Gerhard Spindler befassten sich mit den juristischen Fragen auf internationaler Ebene im Zusammenhang mit der Manipulation der LIBOR- und EURIBOR-Zinsen durch einzelne Händler und Banken und skizzierten mögliche Haftungsrisiken für die beteiligten Geldinstitute.
  • Rechtsanwalt Dr. Michael Kleine-Cosack schilderte praxisnah und anhand konkrete Beispiele, welche Möglichkeiten und Grenzen bei der Kanzleiwerbung bestehen.
  • Rechtsanwalt Paul Assies aus Köln, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Bank- und Kapitalmarktrecht, befasste sich mit der verjährungshemmenden Wirkung des Güteverfahrens und zeigte die Kriterien auf, die für eine wirksame Hemmung der Verjährungsfrist erforderlich sind.

Insgesamt können Veranstalter und Teilnehmer auf eine gelungene und inhaltsreiche Veranstaltung zurückblicken. Ein ausführlicher Tagungsbericht erscheint in Kürze im Anwaltsblatt.

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